Ein Tag im Leben eines Autors mit Pudel im Kopf.

06:42 Uhr – Aufwachen.Nicht durch den Wecker. Durch Holstein.Er hat geträumt, dass ich im Präsens geschrieben habe.Er ist wütend. 07:11 Uhr – Tee machen.Frühstück gibt es nicht. Frühstück ist eine bourgeoise Illusion.Holstein trinkt literarische Überheblichkeit mit einem Spritzer Zynismus. 08:03 Uhr – Rechner hochfahren.Datei öffnen: KAPITEL_5_vielleicht.Drei Absätze lesen.Einen davon löschen.Tee umrühren. Obwohl niemand daran gerührt … Weiterlesen …

Was ich wirklich tue, wenn ich schreibe…

(Spoiler: Es ist 73 % Prokrastination) Von Mark Danow Wenn ich sage: „Ich schreibe gerade an meinem Roman“, dann meine ich in Wirklichkeit: Schreiben, das echte, produktive Schreiben, bei dem Wörter in logischer Reihenfolge entstehen, macht etwa 27 % meines Arbeitsprozesses aus.Der Rest besteht aus: 1. Dialoge laut sprechen Allein.Mit verschiedenen Stimmen.Manchmal mit britischem Akzent, obwohl niemand … Weiterlesen …

Warum Holstein & Schlüter kein Krimi ist.

Warum dieser Roman kein Krimi ist. Und trotzdem ermittelt wird.

Ich weiß, was Sie denken.Da steht „Fall“, da steht „Ermittlung“, da steht sogar „Pudel“. Also muss es ein Krimi sein.Falsch.Oder besser: fast falsch.Denn Pudel im Kopf tut nur so, als würde er ermitteln. In Wirklichkeit stolpert er mit Anlauf durch einen Tatort, der zufällig das Leben ist. Ich habe keinen klassischen Krimi geschrieben. Keine Leiche … Weiterlesen …

Holsteins Literaturkritik

Holsteins Literaturkritik: Der Autor aus Sicht seines Pudels.

Von Holstein(Weiß. Groß. Imaginiert. Leider wach.) Mark Danow hat einen Roman geschrieben.Beziehungsweise: Mark Danow hat eine Reihe von zusammenhängenden Textereignissen notiert, die in ihrer Gesamtheit ein Lesegefühl erzeugen, das man am besten mit „verloren, aber auf originelle Weise“ beschreibt. Ich bin darin eine Figur. Was heißt: Ich bin der Einzige, der weiß, was vor sich … Weiterlesen …